Mähren

Mähren



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Dreifaltigkeitssäule in Olmütz

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Brünn, Groß Meseritsch

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Zwittau, Alt Moletein, Müglitz

Die ehemalige Markgrafschaft Mähren liegt im östlichen Teil der Tschechischen Republik. Zunächst war Olmütz die Hauptstadt von Mähren, später wurde es Brünn. Der Hauptfluss ist die March, die dem Land den Namen gab und die in die Donau fließt. Die Grenze nach Böhmen liegt meist auf der europäischen Wasserscheide. Teile der bergigen Randbereiche wurden im Mittelalter von deutschen Siedlern kultiviert. Die fruchtbaren Böden der Ebenen waren zu der Zeit bereits besiedelt. Volkskundler des 18. und frühen 19. Jahrhunderts beschreiben die Bewohner als Hanaken, Horaken etc. und unterscheiden nicht nach Volksgruppen. Zu Spannung zwischen der tschechischen Mehrheit und der starken deutschen Minderheit kam es erst zur Mitte des 19. Jahrhunderts, die im 20. Jahrhundert zu folgenschweren Ereignissen führten.
Viele bekannte Personen und Familien wirkten und lebten in Mähren, wie Gregor Mendel, Marie von Ebner-Eschenbach, die Fürsten von Liechtenstein, die Familie Bata, Oskar Schindler, um nur einige stellvertretend zu nennen. Das Land ist reich an Denkmälern und Kunstschätzen, unter denen stellvertretend die Schlossanlage in Kremsier, das Diözesanmuseum in Olmütz, das Mährische Landesmuseum und das Mährische Landesarchiv in Brünn, das Landesarchiv in Troppau und die Dreifaltigkeitssäule in Olmütz (UNESCO Weltkulturerbe) genannt werden sollen.
In Nordmähren werden Biere hervorragender Qualität gebraut, während in der wärmeren südmährischen Landschaft traditionell gute Weine angebaut werden.

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© für alle Fotos: Jürgen Sturma, Minden